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Was kostet eine moderne Dachsanierung?

Wer eine Gebäudesanierung plant, sollte dabei auf jeden Fall auch die energetische Qualität (den Energieverbrauch) des Gebäudes durch geeignete Maßnahmen verbessern. Seit 2008 ist der Gebäudeenergieausweis für alle Häuser und Wohnungen Pflicht, die verkauft oder neu vermietet werden. So ist für Eigentümer, Käufer und Mieter auf einen Blick erkennbar, wie energieeffizient ein Gebäude ist und welche Sanierungsmaßnahmen empfehlenswert sind.

Zudem ist seit dem 01.10.2009 die EnEV 2009 in Kraft. Diese Verordnung listet unter anderem die zulässigen Höchstwerte für den Wärmedurchgang an Außenbauteilen auf. Demnach gelten künftig als maximal zulässige Wärmedurchgangskoeffizienten, sprich, U-Werte die folgenden Zahlen (Werte der EnEV 2007 in Klammern):

  • 0,24 W/m²K (0,45) für Außenwände
  • 1,30 W/m²K (1,70) für Fenster/Fenstertüren
  • 0,24 W/m²K (0,30) für oberste Decken sowie Dach und Dachschrägen
  • 0,20 W/m²K (0,25) für Flachdächer
  • 0,30 W/m²K (0,50) für Decke und Wand gegen Erdreich

Die neuen Zahlen gelten, wenn ein Bauteil erstmals neu gebaut, ersetzt oder erneuert wird. Sie müssen also bei einer Sanierung berücksichtigt werden.

Maßnahmen wie die Dämmung von Dach und Wänden oder das Erneuern der Heizungsanlage können den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten erheblich senken. Sie verschaffen dem Eigentümer langfristig mehr finanzielle Freiheit und steigern den Marktwert des Gebäudes, denn der Faktor Energieverbrauch wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für Käufer und Mieter.

Viele Immobilienbesitzer schrecken trotzdem vor den Kosten einer solchen Sanierung zurück. Bei einer genaueren Betrachtung müssen die Kosten aber kein Hindernis sein, denn die Investition in die energetische Sanierung rechnet sich schon nach einigen Jahren.

Jede Gebäudesanierung ist natürlich ein spezieller Fall, so dass eine ausführliche, individuelle Beratung unverzichtbar ist. Dafür steht Ihnen die Zimmerei Zeller gerne zur Verfügung.

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Um Ihnen ein Gefühl für die Kosten zu geben, möchten wir an dieser Stelle trotzdem einige beispielhafte Kostenrechnungen zeigen, die auf unseren Erfahrungswerten beruhen.

Den folgenden Beispielen liegt die Annahme zu Grunde, dass die Energiepreise künftig um ca. 5 Prozent pro Jahr steigen werden. Die angenommene Steigerung liegt damit noch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Bei einem höheren Ölpreis und stärkeren Preissteigerungen rentieren sich die Maßnahmen natürlich schneller als in den Beispielen errechnet.

Unser Beispiel: Kosten für Dachsanierung eines Einfamilienhauses

Ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern verbraucht jährlich etwa 4.500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei zu Grunde gelegten Heizölpreisen von rund 62 Euro für 100 Liter fallen Energiekosten von ca. 2.770 Euro pro Jahr an.

Sanierungsvariante 1 - Dachsanierung ink. neuer Bedachung
Bei dieser Maßnahme werden die Vorgaben der EnEV 2009 (U-Wert 0,24) eingehalten. Die Investitionskosten betragen etwa 25.000 Euro. Bei den zugrunde gelegten Daten ergibt sich durch die Sanierung eine anfängliche Einsparung von 1.200 Euro, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Heizung wird an die neuen Gegebenheiten angepaßt. Die Investitionskosten sind nach etwa 15 Jahren wieder eingespart. Außerdem hat das Haus durch die neue Dacheindeckung ein frisches Äußeres und damit auch optisch an Wert gewonnen.

Sanierungsvariante 2 - Heizungserneuerung
Der Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage spart etwa 35 Prozent Energie. Das macht bei den zugrunde gelegten Preisen eine Einsparung von 970 Euro pro Jahr, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 11.500 Euro sind nach 10 Jahren wieder eingespart.

Sanierungsvariante 3 - Komplettmodernisierung
Eine umfassende Modernisierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau beinhaltet die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen und der Außenwände. Zusätzlich werden Wärmeschutzfenster und eine neue Heizungsanlage eingebaut. Die Maßnahmen kosten insgesamt etwa 43.000 Euro und lösen Energiekosteneinsparungen von etwa 1.840 Euro (65 Prozent) im ersten Jahr aus. Bei der angenommenen fünfprozentigen Energiepreissteigerung pro Jahr macht sich diese Investition nach etwa 15 Jahren bezahlt.

Finanzierung

Eine umfassende Sanierung kann und will natürlich kaum ein Hausbesitzer "bar" bezahlen. Sie wird fast immer mit einer Finanzierung verbunden sein. In einem guten Finanzierungskonzept entsprechen die jährlichen Tilgungszahlungen den eingesparten Energiekosten. So fallen die Kosten für die Modernisierung kaum ins Gewicht. Ist die Investitionssumme aus den eingesparten Energiekosten erst einmal gedeckt, kommen alle weiteren Einsparungen direkt dem Eigentümer zu Gute.

Dabei ist es weder notwendig noch sinnvoll, die Modernisierung mit erspartem Eigenkapital zu finanzieren. Die KfW Förderbank bietet im Rahmen ihrer Förderprogramme äußerst zinsgünstige Kredite für die Gebäudemodernisierung an. Auch die Rechenbeispiele basieren auf der Finanzierung über einen KfW-Kredit.

Mehr Informationen zu den Fördermöglichkeiten durch die KfW Förderbank finden Sie auf der Website der KfW-Bank. Bei einem Beratungsgespräch mit uns gehen wir selbstverständlich auch auf die Fördermöglichkeiten ein.

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